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Vollkeramik statt Metallkeramik - die Entwicklung geht zu metallfreien Kronen- und Brückenversorgungen |
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Probleme bei der Metallkeramik:
Das Untergerüst aus Metall stellt eine Lichtblockade dar, durch die es nur mit sehr großem Aufwand möglich ist, den natürlichen Zahn farblich perfekt zu imitieren. Das Auftreten von Mikrospalten, von Gefügefehlern sowie der für die Keramikhaftung notwendigen OXIDSCHICHT kann selbst bei hochwertigen Goldlegierungen zu Korrosionserscheinungen führen. Wird die an der Kroneninnenseite und vor allem am Kronenrand vorhandene OXIDSCHICHT nicht sorgfältig entfernt, hat dies sehr häufig lokaltoxische Reaktionen zur Folge, wie z.B.:
- Zahnfleischentzündungen
(kombiniert mit Zahnfleischbluten)
- Zahnfleischwucherungen
- Mundschleimhautexzemen
Vorteile der Vollkeramikversorgung:
Bioverträglichkeit:
Unter den Bedingungen des Biotops Mundhöhle sind die Vollkeramiken chemisch nahezu unangreifbar. Im Gegensatz zur Metallkeramik besteht hier nicht die Gefahr von Korrosionserscheinungen.
Optimale Prophylaxe:
Die hohe Qualität der glasierten Keramikoberfläche führt zu einer sehr viel geringeren Plaqueanlagerung als am natürlichen Zahn.
Optimale Ästhetik:
Die heutigen vollkeramischen Restaurationen ähneln aufgrund ihrer chamäleonartigen Effekte immer mehr dem natürlichen Zahn. |

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